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Max Beckmann Gesellschaft e.V.

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Das Max Beckmann Archiv, hervorgegangen aus dem Archiv der ersten Max Beckmann Gesellschaft, ist einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts gewidmet. Hauptaufgabe des Archivs ist es, Materialien und Informationen zu sammeln, die das Leben und Schaffen Max Beckmanns in allen Facetten erhellen. Darüber hinaus werden mit eigenen Veröffentlichungen, Ausstellungen und Vortragsreihen Beiträge zur Beckmann-Forschung geleistet. Zu diesem Zweck werden die Materialien (Autographen, Zeitungsausschnitte, Fotos usw.) systematisch bearbeitet und für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt.

Max Beckmann


1884                   geboren am 12. Februar in Leipzig

1900 – 1903       Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar

1903 / 1904        Paris

1904 – 1914       Berlin, erfolgreich mit dem Frühwerk   -   Landschaften,
                           Stadtansichten, Bildnisse, Stilleben und vor allem großformatige,
                           anspruchsvolle Figurenbilder religiöser Thematik,
                           aber auch Darstellungen des Zeitgeschehens

1914 - 1916        Freiwilliger Krankenpfleger im I. Weltkrieg

                           Zahlreiche Zeichnungen und Werke der Druckgraphik vom
                           Kriegsgeschehen, außerdem „Briefe im Kriege“

1916 – 1932       Frankfurt am Main, tiefgreifender Wandel von Beckmanns Kunst
                           in den Jahren um 1915 („Die Nacht“ 1918 / 1919)

                           Graphische Folgen mit Blättern zum Kriege und zum Leben in
                           der Großstadt nach dem Kriege, große Bedeutung der Thematik
                           von Theater, Zirkus, Jahrmarkt und Kabarett, ausgiebige Reisen
                           nach Italien und längere Aufenthalte in Paris

                           Beckmann ist einer der bekanntesten, erfolgreichsten deutschen
                           Maler.

                           1925 Scheidung von Minna geb. Tube, Heirat mit Mathilde
                           „Quappi“ von Kaulbach

                           1932 Beginn der Arbeit am ersten Triptychon („Abfahrt“)

1933                   Beckmann wird mit zahlreichen anderen von den
                           Nationalsozialisten zum „entarteten“ Künstler erklärt, verliert 
                           seine Anstellung an der Städelschule und siedelt nach Berlin
                           über.

1937                  Emigration nach Amsterdam

1938                 „Meine Theorie der Malerei“, Vortrag anlässlich der Ausstellung
                          „Twentienth century German art“ in London

                          Zunehmende Schwierigkeiten mit Beginn des II. Weltkrieges
                          und Besetzung Hollands durch die Deutschen
                         

                          Beckmann ist trotzdem außerordentlich produktiv. Es entstehen
                          Hauptwerke, darunter weitere Triptychen sowie die Illustrationen
                          zur „Apokalypse“ und zu „Faust“ II

1947 / 1948       Lehrauftrag an der Washington University Art School in
                          St. Louis, „Briefe an eine Malerin“

1948                  Endgültige Übersiedlung in die USA, Professor an der Brooklyn
                          Museum Art School in New York

1950                  Nach Vollendung des neunten Triptychons stirbt Max Beckmann
                          am 27. Dezember in New York.                                                                        

                           

 

 

Briefe an eine Malerin
Max Beckmann, Briefe an eine Malerin, 1948, geschenkt von Maja und Mayen Beckmann
© Max Beckmann Archiv